myAlfred – der mobile Butler

Wenn uns Batman eins gezeigt hat dann, dass es verdammt nützlich ist, Alfred an seiner Seite zu haben. Das Linzer Startup myAlfred hilft euch bei all den wichtigen Dingen.

Wie es zu der Idee für eine Butler-App kam, erklärt Mitgründer und COO Gregor Pichler im Interview.

Kannst du dich, für die Menschen, die dich noch nicht kennen, vorstellen?

Servus! Ich bin Gregor, Co-Founder von myAlfred. Wir sind ein junges Startup aus Linz, Österreich und unser Team besteht aus fünf Gründern. Gemeinsam mit meinen Freunden und Studienkollegen Philipp, Philipp und Simon haben wir Anfangs 2017 myAlfred gegründet. Wir lernten uns während unseres Bachelor- und Masterstudiums an der Fachhochschule Hagenberg kennen. Unser Team wird von Christoph, dem Leiter der Studiengänge, Energy Informatics und Mobile Computing, komplettiert. Gemeinsam haben wir eine Vision, mit myAlfred den Leuten das zurückzugeben, was sie am meisten brauchen – Zeit!

Das myAlfred-Team: Simon Kapl, Gregor Pichler, Philiüü Baldauf und Philipp Jahoda (v.l.n.r.)

Das myAlfred-Team: Simon Kapl, Gregor Pichler, Philipp Baldauf und Philipp Jahoda (v.l.n.r.)

Was genau ist bzw. macht myAlfred?

myAlfred ist dein persönlicher Butler, der mittels künstlicher Intelligenz, Zeit für die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben findet.

Ganz egal, ob du wieder einmal auf ein Getränk mit deinen Freunden gehen willst, oder mit deiner Familie ein Abendessen planst, myAlfred findet das perfekte Datum für jeden Anlass. Zeit für etwas zu finden, war noch nie einfacher, denn es reicht eine ungenaue Zeitangabe, wie zum Beispiel “nächstes Monat am Abend”. myAlfred analysiert die Kalender aller Teilnehmer und berücksichtigt ebenso externe Faktoren wie das Wetter oder den Ort.

Des Weiteren lernt myAlfred von deinen Interessen und hilft dir dabei deine persönlichen Ziele zu erreichen. So werden Trainingspläne individuell auf deine verfügbare Zeit abgestimmt und können daher genauer und zuverlässiger eingehalten werden.

Am Ende des Tages sorgt myAlfred dafür, dass du wieder mehr Zeit für dich und deine Liebsten hast.

Was war eure Motivation zu gründen?

Uns war schon während dem Studium klar, dass wir uns danach gemeinsam selbstständig machen wollen. Deswegen haben wir diese Zeit schon intensiv dafür genutzt, um uns bestmöglich darauf vorzubereiten. Wir besuchten Kurse die thematisch zu myAlfred passten und arbeiteten nebenbei als Freelancer für eine Agentur in London, damit wir das nötige Eigenkapital für den Start hatten. Uns alle faszinieren die Themen künstliche Intelligenz und Machine Learning, daher entwickelten wir ein System, dass in vielen verschiedenen Bereichen anwendbar ist. Das war Anfangs etwas kompliziert, da wir nicht genau wussten, wie unser Endprodukt aussehen wird. Diese Phase war für uns alle sehr stressig und somit lag es dann fast auf der Hand, etwas zu entwickeln, dass unsere Zeiteinteilung verbessert. Daraus entstand dann schlussendlich myAlfred – dein persönlicher Butler.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf eure Gründung?

Besonders beeindruckt waren wir von unserer Finalteilnahme am diesjährigen SXSW Festival in Texas, USA. Als eines von zehn Startups weltweit hatten wir die Chance myAlfred auf großer internationaler Bühne vorzustellen. Im Allgemeinen beeindruckt uns, wie viel man mit Einsatz und Fleiß erreichen kann. Wenn man dann auch noch super Feedback bekommt, ist es umso schöner. Allerdings scheint im Startup-Life nicht nur die Sonne, in diesen Zeiten hilft es enorm, wenn man ein tolles Team um sich hat und seine Visionen und Ziele immer fest im Auge behält.

Wie geht’s weiter mit myAlfred?

Mit myAlfred haben wir noch Großes vor, wir stehen erst am Beginn unserer Reise. Die App ist etwas mehr als einem Monat im App Store und “Alfred” konnte schon Zeit für mehr als 6000 Termine finden. In dieser Zeit haben wir bereits wertvolles Feedback erhalten, dieses gilt es jetzt so rasch wie möglich umzusetzen.

Weiters wird dein persönlicher Butler immer verbessert, um noch mehr auf deine persönlichen Bedürfnisse einzugehen. Unser Ziel ist es, dass myAlfred die erste App ist, die morgens geöffnet wird, um auf einen Blick zu sehen, wie dein Tag aussieht. Dabei geht es nicht nur um Termine, denn als dein Butler, schlägt dir myAlfred vor was dich interessieren könnte und zu deinem Terminplan passt.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Do it! 💪
Wenn du eine Idee hast, zieh es durch. Lass dich nicht von deinem Weg abbringen und glaube fest daran, auch wenn es immer wieder Kritiker geben wird, die nichts von all dem halten, was du machst. Tausch dich soviel wie möglich mit anderen Leuten aus und nimm dir vieles mit, sowohl Positives, als auch Negatives. Daraus kann man extrem viel lernen und sich stetig verbessern. Oftmals erleben wir auch im Gespräch mit StudentInnen oder angehenden GründerInnen, dass sie Angst davor haben, dass jemand die Idee klauen würde. Gerade in der Startupszene hat absolut keiner die Absicht, irgendetwas zu stehlen.

Also sprecht über eure Ideen, denn nur so können euch andere dabei helfen, diese umzusetzen oder zu verbessern. Zu guter Letzt können wir auch noch einen Rat aus unserer Studienzeit geben: Wenn du die Möglichkeit hast, ins Ausland zu gehen, nutze diese. Das hat uns enorm dabei geholfen, viel größer zu Denken und nicht mit einer eingeschränkten Sicht durchs Leben zu gehen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Wer die myAlfred ausprobieren möchte benötigt ein Apple Smartphone. Neben der App gibt es auch noch einen Telegram Bot. Für alle Informationen rund um die Weiterentwicklung empfehle ich euch den Twitter– oder Facebook-Kanal zu abonnieren.

Dir gefällt der Artikel? Na dann ganz einfach weitersagen!

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