COBI – smartes Cockpit für das Fahrrad

Fahrradlenker sind bekanntlich alles andere als geräumig oder smart. COBI aus Frankfurt bietet die perfekte Lösung, um euren Lenker aufzuräumen und euch zu einem Smart Bike zu verhelfen.

Gründer und CEO Andreas Gahlert erklärt, wie es zur Idee des hessischen Startups kam.

Kannst du dich, für die Menschen, die dich noch nicht kennen, vorstellen?

COBI-Gründer und Geschäftsführer Andreas Gahlert
COBI-Gründer und Geschäftsführer Andreas Gahlert

Gern. Ich bin Andreas Gahlert, Wirtschaftsingenieur, Gründer und CEO von COBI. Zu meinen Leidenschaften zählen Surfen und Mountainbiken, letzteres brachte mich auch dazu 2014 COBI zu gründen. COBI war allerdings nicht mein erstes Unternehmen. Schon mit 16 Jahren gründete ich und darauf folgten acht weitere Unternehmen. Die Digitalagentur Neue Digitale zählt ebenfalls dazu, sie wurde zweimal als kreativste Digitalagentur Deutschlands ausgezeichnet und nahm im Ranking der kreativsten Digitalagenturen weltweit den sechsten Platz ein.

Was genau ist bzw. macht COBI?

COBI ist ein Hard- und Software-System, das jedes Fahrrad zu einem Smart Bike macht. Über COBI, das Halterung und Ladestation für das Smartphone zugleich ist, lassen sich mit dem Daumencontroller bequem, sicher und leicht das integrierte Licht, die elektronische Klingel, Musik, Navigation und Anrufe steuern. Außerdem bietet die App eine lokale Wettervorhersage und Fitness-Tracking. Bei E-Bikes geht es sogar so weit, dass man den Motor damit steuern kann. Jeder kann sein Fahrrad mit COBI nachrüsten. Es gibt aber auch Hersteller, die ihre Räder bereits ab Werk mit COBI ausstatten, darunter Winora Haibike, Schindelhauer oder auch Gazelle.

Was war eure Motivation zu gründen?

Wie gesagt, meine Leidenschaft zum Mountainbiken brachte mich auf die Idee. Mich störte, dass am Fahrradlenker so viel los war, alles sah unaufgeräumt aus mit einer Lampe, Klingel, Smartphonehalter, Akkupack, etc. Ich wollte etwas Intelligenteres schaffen, vergleichbar mit dem Cockpit in einem modernen Auto. So entstand die Idee zu COBI.

Was hat dich bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

Im Vergleich zu meinen vorherigen Unternehmen hat mich COBI zu Beginn schon herausgefordert. Es ist etwas anderes als eine Digitalagentur, ein Consumer Produkt zu erschaffen, die der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung gerecht wird – das kostet zum Teil Nerven. Das Gefühl aber, endlich ein fertiges Produkt in den Händen zu halten ist grandios und sehr beeindruckend.

Wie geht’s weiter mit COBI?

Auf der B2B-Seite wollen wir COBI als Technologie-Plattform für fahrradbasierte Services weiter ausbauen: für Fahrradkuriere, Tourismus und Flotten-Management. Außerdem soll unser Portfolio erweitert werden. In den kommenden zwei Jahren sollen weitere Produkte hinzukommen.

Was ist dein ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Ein gutes Businessmodell und eine umfangreiche Wettbewerbsanalyse sind die wichtigsten Grundlagen.

Vielen Dank für das Gespräch Andreas.

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