Brabbler – Sicherheit für Kommunikation

In Zeiten von Datenskandalen bei Facebook und Co. wünschen sich Nutzer mehr Sicherheit und Privatsphäre für ihre Daten. Brabbler aus München will dabei helfen. Mit „ginlo“ wollen die erfahrenen Gründer eine sichere Alternative bieten.

Wir sprachen mit Eric Dolatre, CEO von Brabbler, über die Idee hinter ginlo.

Könnt ihr euch für die Menschen, die Euch noch nicht kennen, vorstellen?

Brabbler CEO Eric Doltare

Brabbler CEO Eric Doltare

Wir, das sind die drei GMX Gründer Karsten Schramm, Peter Köhnkow und ich, Eric Dolatre, sowie unser Finanzprofi Jörg Sellmann. Unser Startup Brabbler haben wir gegründet, um endlich echte Vertraulichkeit und Privatsphäre in der digitalen Kommunikation herzustellen. Im Westen Münchens schaffen wir die Alternative zu kostenlosen und werbefinanzierten, meist US-amerikanischen Kommunikationsdiensten wie WhatsApp, Slack & Co. Und weil Vertraulichkeit und Privatsphäre wichtiger denn je sind, bieten wir unser Produkt „ginlo“ sowohl Privatnutzern als auch Unternehmen an.

Was genau ist bzw. macht ginlo?

ginlo ist ein vollverschlüsselter Messenger, mit dem wir die Privatsphäre in der digitalen Kommunikation herstellen.  

Für Unternehmen bieten wir dabei mit „ginlo @work“ effiziente Teamkommunikation mit voller Datensicherheit. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, direkt mit ihren Kollegen zu chatten, mit Textnachrichten zu kommunizieren, sich über Sprachnachrichten auszutauschen oder Bilder, Videos und Dateien zu versenden. Die Vollverschlüsselung von ginlo @work sorgt dabei für kompromisslose Datensicherheit weit über die gängige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hinaus. Dabei behält das einsetzende Unternehmen die volle Hoheit über alle ausgetauschten Inhalte – ein Vorteil, den andere bekannte verschlüsselte Messenger in der Regel nicht bieten können.

Für Privatnutzer wird es eine App geben, die digitale Kommunikation ermöglicht, ohne dabei ein mulmiges Gefühl zu verursachen, weil der Anbieter die Inhalte analysiert und vermarktet. ginlo ist so eine echte Alternative zu den kostenlosen und werbefinanzierten Kommunikationsdiensten, die sich als riesige Datenkraken entpuppen.

Und natürlich nicht zu vergessen: ginlo ist made & hosted in Germany.

Was war Eure Motivation zu gründen?

Die Idee zu „ginlo“ ist aus unseren eigenen Nutzer-Erfahrungen heraus entstanden. Die ganzen kostenlosen, meist US-amerikanischen Kommunikationsdienste sind ja nur vermeintlich kostenlos. In Wahrheit bezahlt man sie ziemlich teuer – nämlich mit dem Verlust seiner Privatsphäre, da sie umfassende Profil- und Nutzungsdaten erheben. Teilweise verzichtet man sogar auf die Urheberrechte an den ausgetauschten Dateien, wie es zum Beispiel bei Fotos oft der Fall ist. Mit Privatsphäre hat das nichts mehr zu tun. Wir sehen den Grund für diese Missstände im Mangel an Alternativen und haben uns deshalb erneut zusammengefunden und die Brabbler AG in München gegründet. Als Co-Gründer konnten wir den Finanzexperten Jörg Sellmann für die Idee begeistern.

Was hat Euch bisher am meisten beeindruckt in Bezug auf die Gründung?

Grandios sind die Kollegen, weswegen wir jeden Tag gerne ins Büro kommen. Außerdem faszinieren uns das tägliche Lernen und Über-sich-selbst-hinauswachsen sowie die Zustimmung von potenziellen Partnern und Kunden, die unsere Vision teilen. Es ist wirklich schön zu spüren, dass wir etwas bewirken und dazu beitragen können, eine Kehrtwende in der digitalen Kommunikation einzuläuten – für Privatsphäre, die jedem zusteht.

Wie geht’s weiter mit ginlo?

Nachdem wir die Betaphase für ginlo für Privatnutzer abgeschlossen haben, konnten wir vor wenigen Wochen unser erstes Produkt ginlo @work, die Business-Version unseres Messengers, launchen. Wir freuen uns über die Pilotkunden, die das Produkt derzeit testen und uns Feedback dazu geben. Interessierten steht unter https://www.ginlo.net/de/business eine vollumfängliche Version von ginlo @work für 30 Tage kostenlos zur Verfügung.

Parallel dazu bereiten wir auch ginlo für Privatnutzer für den Markteinstieg vor.

Was ist Euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Ausschlaggebende Faktoren für eine erfolgreiche Unternehmensgründung sind für uns eine Idee, die intrinsisch motiviert ist, ein engagiertes Team, das die Vision der Gründer mit Herzblut teilt, und natürlich der Bedarf im Markt, um das Produkt zu vertreiben.

Ist das Unternehmen dann gegründet, sollten Gründer agile Prozesse aufsetzen und sie auch wirklich leben. Dazu gehört beispielsweise, sich jeden Tag einen kurzen Überblick über sämtliche Bereiche zu verschaffen. Wichtig ist außerdem der richtige Mix aus erfahrenen Professionals und hungrigen Einsteigern, die voneinander lernen und im Teamwork freundschaftlich zusammenarbeiten. Eben ein „awesome team“, wie wir uns auch selbst gerne bezeichnen.

Danke für deine Zeit, Eric.

Wer wissen möchte, wie es bei ginlo und Brabbler weitergeht, schaut am besten auf der Facebook-Seite der Münchner vorbei.

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