absence.io – digitale Personalverwaltung

Es gibt Unternehmen deren Prozesse stammen gefühlt aus dem letzten Jahrhundert. Das betrifft nicht nur die interne Kommunikation, sondern auch Verwaltungsprozesse. absence.io nimmt sich das Thema Personalverwaltung an und bietet Unternehmen eine digitale Lösung.

Was hinter der Idee des bayerischen Startups steckt, erklärt Gründer Nikbin Rohany.

Kannst du dich, für die Menschen, die dich noch nicht kennen, vorstellen?

Mein Name ist Nikbin Rohany, ich bin 33 Jahre alt, Sohn afghanischer Flüchtlinge aus dem Jahre 1979 und aufgewachsen in München. Nach meinem Studium der Informatik, war ich drei Jahre als Unternehmensberater bei Accenture tätig, bevor ich mich als Berater selbstständig machte. Nach weiteren fünf Jahren als selbstständiger Berater, habe ich die Firma absence.io gegründet, die im Februar erfolgreich an die Shore GmbH in München verkauft wurde. Mit dem Verkauf bin ich weiterhin als Geschäftsführer der absence.io tätig und habe zusätzlich die Rolle des CMO’s innerhalb der Shore übernommen.

Gründer und Geschäftsführer von absence.io: Nikbin Rohany
Gründer und Geschäftsführer von absence.io: Nikbin Rohany

Was genau ist bzw. macht absence.io?

absence.io ist eine online Lösung für die Personalverwaltung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Damit ersetzen wir die unzähligen, intransparenten und nervigen Excel-Listen und das Ordnerchaos mit einer einfach zu bedienenden und innovativen online Lösung. Wir bieten u.a. Lösungen für die Urlaubsverwaltung mit Genehmigungsprozessen und zahlreicher Auswertungen sowie eine Lösung für die digitale Personalakte von Mitarbeitern.

Was war deine Motivation zu gründen?

Vor allem das Problem einer analogen Urlaubsverwaltung mit Papierformularen, einer zentral geführten intransparenten Excel-Tabelle und langen Genehmigungsprozessen, konnte ich in der Zeit als Berater in unzähligen Unternehmen beobachten. Ein kleiner Prototyp, der mit der Firma mantro aus München entwickelt wurde, kam bei ersten Testkunden sehr positiv an, woraufhin der Entschluss kam, das Produkt zur Marktreife weiterzuentwickeln.

Was hat dich bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

Was mich persönlich am meisten beeindruckt, ist der sehr positive Vibe rund ums Gründen. Man ist umringt von jungen, innovativen und sehr ambitionierten Menschen, für die nur eines im Vordergrund steht: Das Produkt. Geschlecht, Herkunft oder andere private Überzeugungen spielen dabei keine Rolle.

Wie geht’s weiter mit absence.io?

absence.io wurde gerade an die Shore GmbH verkauft, wird aber weiter als eigenständiges Produkt bestehen bleiben und zu einer umfangreichen HR-Lösung weiterentwickelt. Wir sind im Februar in das Münchner Shore-Büro eingezogen und merken jetzt schon, dass sich hier viele Synergie-Effekte ergeben und wir wechselseitig profitieren. Mit dem neuen Umfeld und dem Zugang zu einem sehr umfangreichen Bestandskundensegment der Shore, wird absence.io noch schneller wachsen und weitere Lösungen zur Verfügung stellen können.

Was ist dein ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Man kann es nicht oft genug sagen: Kundenorientierung! So früh wie möglich mit dem gewünschten Kundensegment sprechen und sie während der gesamten Entwicklungsphase und sogar darüber hinaus miteinbinden.

Danke Nikbin für deine Zeit.

Wer wissen möchte, wie es mit dem Münchner Startup weitergeht, schaut am besten auf Facebook vorbei.

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