Scoolio – mobiler Schülerplaner

Der Alltag von Schülern verändert sich mehr und mehr. Neben den täglichen Hausaufgaben und Noten, gehört mittlerweile viele Organisationsaufwand dazu. Scoolio aus Dresden stellt dafür eine App bereit, um die Leben der jungen Generation wieder einfacher zu machen.

Das Team erklärt im Interview, wie das genau aussieht.

Könnt ihr euch, für die Menschen, die euch noch nicht kennen, vorstellen?

Hallo, wir sind die Köpfe hinter der Scoolio App. Motiviert, erfahren und zielstrebig bilden wir ein junges kreatives Dresdner Team, aus den Bereichen Vermarktung, Vertrieb, Produktkreation und Softwareentwicklung. Mit Scoolio haben wir 2016 den mobilen Begleiter für Schüler zur Erleichterung ihres Schulalltags veröffentlicht.

Das Scoolio Team
Das Scoolio Team

Wir vier Gründer der Scoolio GmbH sind keine Neulinge in den Bereichen Schülermarketing und Softwareentwicklung. Durch den persönlichen Kontakt zu Schülern sind wir uns erst den Herausforderungen und teilweise verstaubten Strukturen im Schulalltag bewusst geworden. Mit Hilfe unserer technischen Kenntnisse und Erfahrung haben wir eine coole neue Lösung entwickelt — Die Scoolio App!

Was genau ist bzw. macht Scoolio?

Mit unserer App (iOS und Android) behält der Schüler nicht nur den eigenen Stundenplan und seine Noten im Überblick, auch die aktuellen Hausaufgabeneinträge sind jederzeit abrufbar und bleiben dank Push-Mitteilung immer im Fokus. Auf Basis des eigenen Standortes kann man Schüler aus seiner Umgebung kennenlernen, mit ihnen chatten und so neue Freundschaften knüpfen. Der integrierte Klassenchat rundet das Gesamtpaket ab und sorgt für die Vernetzung der Mitschüler untereinander.

Dieser Spagat zwischen Organisation und Kommunikation ist für uns ein wichtiger Punkt. Wir wollen, dass die Schüler Spaß daran haben, unsere App zu nutzen. Darum setzen wir auch so viel Energie in Design & Usability.

Außerdem unterstützen wir mit Scoolio Schüler bei der Planung ihrer beruflichen Zukunft, insbesondere wenn es um die Auswahl geeigneter Ausbildungs- und Praktikumsplätze geht. Auch aus Sicht der Unternehmen wird der frühzeitige Kontakt zum Schüler immer wichtiger. So geben drei Viertel der Unternehmen an, dass die zunehmende Nutzung von Smartphones einen sehr großen Einfluss auf die Wahl der Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung hat.

Was war eure Motivation zu gründen?

Für Schüler gehört der Umgang mit Smartphones und Tablets zur Normalität. Das war in unserer Schulzeit noch ganz anders. Heute sind nahezu 100% der Jugendlichen online. Doch wir fanden es sehr schade, dass es die vielen hilfreichen Tools und Möglichkeiten aus dem Bereich Studium nicht einmal annähernd für die Schule gab. Hier hatte sich in den letzten 10 Jahren nicht wirklich etwas verändert.

Unter Google Play und im Apple App Store waren zwar vereinzelt Apps mit Stundenplan oder Hausaufgaben-Funktionen gelistet aber alles als Einzelanwendungen. Es kam bisher noch keiner auf die Idee, die wichtigsten Tools für Schüler in einer App logisch zu kombinieren. An dieser Stelle haben wir unsere Chance gesehen, einen wirklichen Mehrwert für Schüler zu schaffen.

Auch Apple und Facebook arbeiten bereits verstärkt daran, mit neuen Produkten auf dem Schul- und Schülermarkt Fuß zu fassen. So spendiert Apple mit „Classroom“ speziell Bildungseinrichtungen einen leistungsstarken Unterrichtsassistenten und Facebook versucht durch „Lifestage“, einer Students-Only-App, wieder junge Nutzer an das Unternehmen zu binden. Doch wir sind der Auffassung, dass Schüler in Deutschland eine Lösung benötigen, die auch zu unserem Schulsystem passt und einen echten Nutzwert hat.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf eure Gründung?

Am meisten beeindruckt es uns, wenn wir die Scoolio App „in freier Wildbahn“ entdecken. So zum Beispiel, als unser Team in Leipzig bei einer Veranstaltung war und ein anderer Teilnehmer im Gespräch sagte, dass er Scoolio durch seine Tochter kennt, welche die App nutzt. Oder wenn sich Unternehmen bei uns melden, die uns ebenfalls durch ihre Töchter und Söhne kennen. In solchen Momenten kann man schon schnell Gänsehaut bekommen. Und das zeigt uns auch, dass wir mit der Scoolio App genau das Produkt entwickelt haben, was sich die Schüler wünschen.

Wie geht’s weiter mit Scoolio?

Scoolio wird bereits an über 5.000 Schulen und in 9.285 Klassen verwendet. Das finden wir absolut klasse und wir werden weiter mit Vollgas daran arbeiten, die App noch nützlicher für die Schüler zu machen. Wie das im Detail aussieht, haben wir auch schon im Kopf! Das nächste Ziel ist es aber, die Scoolio App unter den Schülern noch bekannter zu machen.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Dranbleiben! Gründung ist nicht nur Spaß, sondern vielmehr eine Herausforderung. Sich selbst zu verwirklichen, seine eigenen Ideen umzusetzen und diese zu Leben — all dies kann Unternehmertum sein. Jedoch ist das nur ein Teil der Medaille. Zur Gründung gehören auch finanzielle Risiken, physische Erschöpfung und die stetige Ungewissheit. Und dessen sollte man sich immer bewusst sein. Man muss dranbleiben — und das jeden Tag aufs Neue! Dann wird aus einer Idee ein Produkt, von dem nicht nur ihr überzeugt seid, sondern auch die Menschen da draußen. Also scheut nicht das Risiko und nutzt eure Möglichkeiten!

Danke für eure Zeit.

Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, dann behaltet die Facebook-Seite von Scoolio im Blick.

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