PACE – der Smartcar-Adapter

„An den Autos früher konnte man ja selbst noch was machen. Heute braucht man dafür ja ein Master!“ – so oder so ähnlich klingen viele ältere Autobesitzer. PACE will das ändern. Durch die Technologie des jungen Startups sollen Menschen ihre Autos wieder besser verstehen.

Was hinter dem Smartcar-Adapter steckt, erklären die Gründer im Interview.

Könnt ihr euch, für die Menschen, die euch noch nicht kennen, vorstellen?

Wir sind PACE Telematics , ein junges Startup aus Karlsruhe und Berlin und machen ganz normale Autos zu Smartcars. 2016 hatten wir eine Kickstarter-Kampagne, bei der wir richtig abgeräumt haben. Unsere Geschäftsidee kam so gut an, dass wir in weniger als 24 Stunden 250 Prozent des Funding-Ziels erreicht haben.

Die PACE-Gründer von links: Robin Schönbeck, Philip Blatter und Dr. Martin Kern.

Die PACE-Gründer von links: Robin Schönbeck, Philip Blatter und Dr. Martin Kern.

Was genau ist bzw. macht PACE?

PACE ist eine Kombination aus einem Adapter für die Serviceschnittstelle im Auto (der PACE Link) und einer Smartphone-App (die PACE Car App). Der PACE Link wird ins Auto eingesteckt und verbindet sich dann per Bluetooth mit dem Smartphone. So kann PACE Informationen direkt aus deinem Auto auslesen und bietet dir 9 Features, die das Autofahren stressfreier, billiger und sicherer machen. Beispielsweise einen Automatischen Notruf im Fall eines Unfalls, ein finanzamtkonformes elektronisches Fahrtenbuch, eine Fehlercode-Analyse, Find-my-Car-Funktion und vieles mehr.

Was war eure Motivation zu gründen?

Alle drei Gründer begeistern sich für Technik und Autos. Wir sind zudem alle drei erfahrene Unternehmer und lieben den Fahrtwind, der in einem neuen Startup herrscht. Dr. Martin Kern ist selbst Rallyefahrer und hat vorher mit Sebastian Vettel als Markenbotschafter Tirendo.com aufgebaut. Philip Blatter hat vor PACE eine Agentur für App-Entwicklung gegründet und Robin Schönbeck ist seit über 20 Jahren als Unternehmer aktiv und hat bereits mehrere Unternehmen unter anderem mit Sitz im Silicon Valley erfolgreich aufgebaut.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf eure Gründung?

Ganz klar: Unsere Community, die von Sekunde 1 Vollgas gegeben hat. Nicht nur bei Kickstarter  – wir haben zum Beispiel auch eine Facebook-Crowd, von der andere Firmen nur träumen können. Unsere Fans sind sehr emotional, wenn es um PACE geht, und sie lassen uns das jeden Tag spüren. Wir sind sehr vertraut und im täglichen Austausch mit unseren Fans.

(Das Video zur Kickstarter Kampagne aus dem Jahre 2016. Mittlerweile gibt es mehr als nur die Prototypen a.d.R)

Wie geht’s weiter mit PACE?

Auf dem Plan steht neben tausenden von kleinen Verbesserungen und Ideen beispielsweise eine Social Media-Integration. Das aller spannendste wird aber unsere IFTTT-Idee sein. Das wird ein riesen Spaß! Vielleicht können die PACE User bald schon ihren Backofen vorheizen, sobald sie sich von irgendwo auf den Weg nach Hause machen.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Wir haben zwei Tipps. Zunächst sollte die Geschäftsidee gut und in Ruhe durchdacht werden. Wer sich zu sehr unter Druck setzt, weil er „unbedingt“ was gründen will, riskiert, dass er mit unausgereiften Ideen an den Start geht. Der zweite Tipp ist durchzuhalten und sich nicht zu schnell entmutigen zu lassen. Wenn ihr euch für eine Idee entschieden habt, an die ihr glaubt, dann heißt es Vollgas geben und dafür zu kämpfen. Es wird bei einem Startup immer unvorhergesehene Hindernisse geben. Die wirklich erfolgreichen Gründer zeichnen sich dadurch aus, dass sie nach kreativen Lösungen suchen und sich nicht zu schnell entmutigen lassen.

Vielen Dank für eure Zeit.

Wer wissen will, wie es mit dem Startup aus Karlsruhe bzw. Berlin weitergeht, sollte Fan der Facebook-Seite werden.

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