MEMOIO – Der B2B-Messenger

Wenn eine Lösung fehlt, schaffen sich viele Menschen einen Workaround, beispielsweise wird bei der Kommunikation mit dem Kunden, auf datenschutzrechtlich bedenkliche Dienste zurückgegriffen. MEMOIO aus Stuttgart will das zumindest für das Thema Messaging ändern und setzt dabei seinen Fokus auf den Austausch zwischen Unternehmen.

Wir sprachen mit dem Team über die Idee hinter MEMOIO.

Könnt ihr euch, für die Menschen, die euch noch nicht kennen, vorstellen?

Na klar – MEMOIO ist der B2B-Messenger made in Germany. Das bedeutet Messaging, komplett zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Unternehmen.

Das MEMOIO Gründerteam (v.l.n.r.): Michael Haufler, Andreas Haufler, Sascha Bieberstein, Marius Oßmer
Das MEMOIO Gründerteam (v.l.n.r.): Michael Haufler, Andreas Haufler, Sascha Bieberstein, Marius Oßmer

Was genau ist bzw. macht MEMOIO?

Mit MEMOIO bieten wir einen Messenger, der von Grund auf für die Kommunikation zwischen und mit Unternehmen konzipiert ist. Die bekannten Messenger sind entweder für den privaten Gebrauch optimiert und daher aus verschiedenen Gründen für Kommunikation im geschäftlichen Alltag nur bestenfalls eingeschränkt nutzbar, oder aber sie sind in erster Linie für Teamkommunikation optimiert. MEMOIO bringt die interne und externe geschäftliche Kommunikation unter einen Hut.

Man ist in MEMOIO als gesamtes Unternehmen präsent und über themenbezogene Channels ansprechbar. Mitarbeiter bearbeiten die eingehenden Nachrichten und können bei Bedarf auch zu laufenden Konversationen hinzugefügt werden – auf diese Weise ist stets schnell ein Fachmann für unterschiedlichste Anliegen zur Hand. Der parallele Austausch interner Informationen, natürlich auch in Gruppen, gestaltet sich ebenfalls sehr einfach und ist vor allem sehr übersichtlich.

Die Basis für Kontakte ist die Email-Adresse, die mit Abstand verbreitetste Kontaktinformation in Geschäftsbeziehungen. Das bedeutet man benötigt keine Telefonnummer oder einen Account im System um mit jemandem eine Konversation über MEMOIO zu beginnen. Das macht den Einstieg sowohl für Unternehmen als auch für deren Kunden ganz einfach.

Was war eure Motivation zu gründen?

Die Idee ist uns während unserer gemeinsamen Arbeit bei scireum gekommen. Dort haben wir Messaging sehr intensiv und sehr gerne für unsere interne Kommunikation genutzt. Der Informationsfluss wird dadurch einfach deutlich besser und effizienter.

Wir wollten diese Vorteile nun auch für unsere externe Kommunikation nutzen, mussten aber feststellen, dass alle gängigen Messenger hier auf die ein oder andere Art an ihre Grenzen stoßen. Der Zwang, eine Telefonnummer anzugeben oder irgendwo einen Account anlegen zu müssen hindert einen massiv daran, mit einer großen Zahl an Kunden auf diese Weise in Kontakt zu treten – daher die Idee die Emailadresse als Kontaktbasis zu nutzen. So wurde die Idee zu MEMOIO geboren.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf eure Gründung?

Wir haben uns zunächst einmal natürlich bei anderen Firmen umgehört, wie der Bedarf nach Messaginglösungen ist und inwiefern dort bereits Messenger im Einsatz sind. Was wir festgestellt haben hat uns dann wirklich verblüfft – bei vielen Firmen haben die Mitarbeiter mangels besserer Lösungen das einfach selbst in die Hand genommen und nutzen die privaten Accounts eben auch dafür. Für die Firmen nicht nur datenschutzrechtlich ein riesiges Problem, wenn mit dem privaten Smartphone mit Kollegen und Kunden kommuniziert wird. Das hat uns in unserem eigenen Eindruck, dass hier dringend eine gute Lösung angeboten werden muss, sehr bestätigt.

Wie geht’s weiter mit MEMOIO?

Das Messaging die Kommunikationsform der Zukunft ist, ist mittlerweile unbestritten – es steckt einfach unglaublich viel Potenzial darin. Gerade Unternehmen stehen aber gerade erst am Anfang dieses Potenzial auch auszuschöpfen – genau dabei werden wir mit MEMOIO helfen.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Man sollte es sich nicht schwerer machen, als es ohnehin wird. Sucht nach Partnern, die euch auf die eine oder andere Weise unterstützen können, zum Beispiel mit ergänzendem Know-How – für uns selbst war das ganz elementar. Nutzt dafür eure lokale Infrastruktur für Gründer – Stuttgart, unsere Heimat, hat beispielsweise eine tolle, sehr aktive Szene für Startups.

Danke für eure Zeit.

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