KEEGO – umweltfreundliche Sportflasche

Sportler kennen sie: Die Sportflaschen aus Plastik. Das österreichische Startup KEEGO macht damit Schluss. Eine quetschbare Trinkflasche aus Titan ist ihre Lösung.

Wir sprachen mit dem Gründer Lukas Angst über seine Produktentwicklung.

Kannst Du dich, für die Menschen, die Dich noch nicht kennen, vorstellen?

KEEGO Gründer Lukas Angst

KEEGO Gründer Lukas Angst

Ich bin der Gründer von KEEGO – und habe mit einer Vielzahl an Partnern zusammen die erste zusammendrückbare Titan Flasche entwickelt. Ich komme ursprünglich aus der Schweiz, wo ich jahrelang Leistungssport betrieben habe. Über Stellen bei Hugo Boss, Red Bull und Amazon habe ich relevante Management Erfahrung gesammelt und bin schliesslich in Wien gelandet. Material- und Produktentwicklung war allerdings komplett neu für mich und ich danke allen beteiligten Physikern für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Was genau ist bzw. macht KEEGO?

Für einhändiges, schnelles und kontaktloses Trinken brauchen Sportler quetschbare Flaschen. Im Moment sind diese aber alle aus Plastik. Das heißt sie sind schlecht für den Geschmack, die Gesundheit und die Umwelt.

KEEGO wurde aus der Vision geboren auf innovative Weise die beste Funktionalität einer Flasche mit dem besten Trinkerlebnis zu verbinden.

Wir haben durch eine neuartige Kombination von Materialien die weltweit erste zusammendrückbare Titan Flasche entwickelt. Die Evolution der Sportflasche.

Was war Deine Motivation zu gründen?

Ich bin ein großer Fan von Roger Federer und habe mich immer gewundert, weshalb Mister Clean aus billigen Plastikflaschen trinkt. Natürlich stehen Sponsoren dahinter, aber King Roger sollte da doch ein Wort mitreden können.

Diese Unstimmigkeit zwischen High-tech Ausrüstung und Low-tech Flaschen im Sport war die Motivation, sich das Problem genauer anzuschauen.

KEEGO passt in die Flaschenhalterung von Fahrrädern.

KEEGO passt in die Flaschenhalterung von Fahrrädern.

Was hat Dich bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

In meinem konkreten Fall: Wie lange es dauert ein physisches Produkt zu entwickeln. Da haben es digitale Produkte doch wesentlich leichter, um zumindest ein schnelles Marktfeedback zu bekommen. Ich denke die Vorteile einer physischen Innovation werden sich aber auch noch zeigen.

Wie geht’s weiter mit KEEGO?

Zurzeit läuft unsere Kickstarter Kampagne. Parallel dazu wird an der Produktionsanlage gebaut und das Design finalisiert. Im Juli wird die Produktion starten und den offiziellen Marktlaunch haben wir für August geplant.

In fünf Jahren trinken Chris Froome, FC Bayern München, Conor McGregor und die Montreal Canadiens aus KEEGO Flaschen.

Was ist Dein ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Suche dir ganz am Anfang schon einen Kollegen mit dem du gemeinsam startest und hol dir so viel Feedback zum Projekt wie möglich.

Danke Lukas für deine Antworten.

Wenn ihr wissen wollt, wie es mit KEEGO nach dem Crowdfunding weitergeht, dann schaut am besten auf der Facebook Seite vorbei.

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