Radbonus – Belohne dich mit Radfahren

Wer viel mit dem Rad unterwegs ist, belohnt sich quasi schon jeden Tag selbst: gesundheitlich. Mit Radbonus kann man sich nun auch materiell belohnen. Die App erfasst die gefahrenen Kilometer, die man dann bei teilnehmenden Geschäften eintauschen kann. Sowas wie Payback, nur in cool und datenschutzrechtlich weniger bedenklich.

Nora Grazzini, Gründerin des Kölner Startups erklärt, was es mit der Idee auf sich hat.

Kannst du dich, für die Menschen, die dich noch nicht kennen, vorstellen?

Nora Grazzini Gründerin und CEO von Radbonus

Nora Grazzini Gründerin und CEO von Radbonus

Sehr gerne. Ich bin Nora Grazzini, die Gründerin und Geschäftsführerin vom Radbonus – das neue Belohnungsprogramm fürs Radfahren.

Was genau ist bzw. macht Radbonus?

Mit unserer App wollen wir uns dafür einsetzen, dass der besondere Beitrag von Fahrradfahrern zur eigenen Gesundheit und zum Allgemeinwohl anerkannt und belohnt wird. Die Idee hinter dem Bonussystem ist also, den Radverkehr zu fördern, indem mehr Menschen durch die Boni dazu motiviert werden. Für gefahrene Rad-Kilometer bekommen unsere Nutzer von unseren Partnern finanzielle Prämien. Zu den Partnern zählen Krankenkassen, Arbeitgeber, Bike-Shops und noch viele mehr. Das Radfahren wird mit Hilfe unserer App (iPhone/Android) schon nach einer Distanz von 50 Kilometern belohnt. Das alles erfolgt ganz im Sinne der Umwelt und der Gesundheit. Hinsichtlich der Privatsphäre müssen sich unsere Nutzer keinerlei Sorgen machen. Die Registrierung bei uns erfolgt nämlich ohne Angabe von Namen oder E-Mail Adresse. Jeder der sich bei der Radbonus-App registriert erhält automatisch eine ID-Nummer und bleibt somit völlig anonym.

Radbonus - Belohnung mittels App ganz einfach

Punkte sammeln mit dem Rad und dafür Belohnungen kassieren. Ganz einfach mittel App.

Was war eure Motivation zu gründen?

Als leidenschaftliche Radfahrerin bin ich überzeugt, dass Radfahren die Welt ein ganzes Stück besser machen kann. Für mich sind Radfahrer die Helden des Alltags. Radfahren ist schließlich aktiver Klimaschutz, gut für die Gesundheit und belastet dazu noch Städte viel weniger als der Autoverkehr. Das Prinzip der Anerkennung für meine Radfahrer ist mir demnach sehr wichtig und wird bei mir auch immer an erster Stelle stehen.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf eure Gründung?

Natürlich ist es besonders aufregend einen eigenen Service auf dem Markt zu launchen. Da schlägt die Pumpe doch mal höher. Plötzlich sind da echte Menschen, die das nutzen. Zum einen verfolge ich wirklich die Mission das Radfahren zu fördern. Zum anderen wollte ich aber auch schon immer einmal ein Business aufbauen, das die Welt verbessert. In diesem Monat können wir bereits stolz von ca. 4.000 Nutzern sprechen. Es ist uns ein großes Anliegen das Vertrauen und die Kommunikation mit unserer Community stets aufrecht zu erhalten, denn jeder einzelne Radfahrer gehört in unseren Augen zu den Helden des Alltags. Anhand der zahlreichen und dazu sehr wertvollen Rückmeldungen, die ich Tag für Tag von meinen Radfahrern bekomme, merke ich immer wieder wie ich zu einer verbesserten Lebenslage vieler Menschen beitragen darf. Mit meiner Innovation kann ich nun meinem Arbeitsleben den Sinn verleihen, der auch von Herzen kommt.

Wie geht’s weiter mit Radbonus?

Mit jedem einzelnen Schritt versuchen wir in erster Linie unsern Nutzern echten Mehrwert zu bieten. Daher gilt es die Belohnung unserer Nutzer in den Fokus zu stellen. In Hinblick auf die nahe Zukunft haben wir uns deshalb als Priorität gesetzt die Anzahl und Vielfalt unserer Partner zu erhöhen, denn man kann einen so wunderbaren Verdienst nie genug belohnen.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen die selber übers Gründen nachdenken?

Ich selbst musste lernen zu akzeptieren, dass wir als Startup zwar immer unser Bestes geben können, aber nicht alles komplett perfekt läuft. Prozesse müssen sich erst entwickeln, Fehler gefunden und behoben werden. Das braucht seine Zeit. Mein Tipp ist daher, sich nie aus der Ruhe bringen zu lassen, auch wenn es mal nicht so läuft wie man es sich vorstellt. Also durchbeissen und lernen.

Danke Nora, für deine Antworten.

Wer die Kölner im Auge behalten möchte, schaut am besten auf Facebook oder im Blog des Startups vorbei. Die App findet man in den üblichen Stores für iPhone oder Android.

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