TomVote

Neues Jahr neue Startups. Den Anfang in 2016 macht das Markkleeberger Startup TomVote.

Eine App die das Abstimmen verändern soll. Schluss mit Ja oder Nein. Bei TomVote heißt es: „Ich bin zu 78% Prozent dafür, aber..“.

Wie es dazu kam und was hinter der Idee steckt, erklärt Gründer Thomas Diekmann.

Kannst du dich, für die Menschen, die TomVote noch nicht kennen, vorstellen?

TOMVOTE - thomas - diekmann

Thomas Diekmann

Mein Name ist Thomas Diekmann und TomVote wurde 2012 von mir ins Leben gerufen. Seitdem sind noch Pat Richter, Felix Melzer und Marco Schnell dazu gestoßen. Unser Team besteht wechselnd aus 7 – 12 Personen.

Was genau ist bzw. macht TomVote ?

TomVote ist die einfachste Art, abzustimmen und Entscheidungen im Team zu fällen. Noch nie war es so simpel, noch nie hat es so viel Spaß gemacht, sich in einer Gruppe für etwas zu entscheiden. Entscheidungen werden so spielerisch wie das Schieben eines Reglers und in Minutenschnelle gefällt.

Nutzer können nicht mehr nur zwischen Ja und Nein entscheiden, sondern mittels Prozentwerte mitteilen was sie wirklich meinen. Das ganz ohne zusätzliche Worte. Mit TomVote stimmen Teilnehmer differenzierter ab. Die Ergebnisse werden transparenter und können somit tiefgehender analysiert werden. Dafür kann die TomVote®–App über das Webinterface genutzt werden. Die Ergebnisse werden sicher und jederzeit verfügbar online gespeichert.

Was war deine Motivation zu gründen?

Nach der Idee, im Jahre 2009 bei Entscheidungen Prozentwerte zu nutzen und dem Einsatz in Workshops in Papierform, kamen 2012 so viele Apps auf den Markt, dass auch ich eine App in Auftrag geben wollte. Das Feedback auf meine Anfrage war so stark, dass ich mich dann mit den heutigen Mitgesellschaftern zu einer Gründung entschlossen habe.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt in Bezug auf die Gründung?

Wir mussten feststellen: „Nichts geht von alleine“.  Bisher haben wir viele offene Türen gefunden, aber viele von diesen sind auch super schwere Stahltüren, mit Schließarmen. Man muss ständig dranbleiben, damit diese Türen offen bleiben. Auch wenn man eine tolle Idee hat, benötigt die Verbreitung unglaublich viel Energie.

Auch die Bürokratie bei den Banken ist auf ihre Art beeindruckend. Jemand sollte eine App schreiben, in die man bei Gründung der Firma alle seine Daten für eine Finanzierungsanfrage abspeichern kann, die man dann der Bank schnell schicken kann. In Chemnitz habe ich ein Beratungsunternehmen gefunden, die sich dieses Prozesses jetzt angenommen haben, nicht als App, aber in der Begleitung von StartUps. Denen wünsche ich viel Erfolg.

Wie geht’s weiter mit TomVote ?

Wir haben einige Kooperationen geschlossen, z.B. mit der Stiftung Datenschutz oder dem Leibniz-Institut. Wir sind auf Veranstaltung und werden Stück für Stück bekannter. Parallel entwickeln wir an weiteren Features. Fotos, über die abgestimmt werden soll, werden z.B. ab Februar hochladbar sein. Eine nächste Finanzierungsrunde steht an, um dann im nächsten Jahr auch mit der Internationalisierung zu beginnen.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen die selber über’s Gründen nachdenken?

Zuerst einen erfahrenen Berater suchen. Der sollte dann den ganzen Kram mit der Gründung übernehmen, damit sich die Gründer auf das Produkt und das Bekanntwerden konzentrieren können.

Außerdem sollten alle Beteiligten Geduld haben und auf ihre acht Stunden Schlaf achten.

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Danke Thomas für deine Antworten.

Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, wie es bei TomVote weiter geht, dann solltet ihr die Facebook Seite im Auge behalten.

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