Lines – das mobile (Reise)-Tagebuch

Die Hälfte ihrer Reisen recherchieren und buchen die Deutschen bereits über ihre Smartphones. Warum also nicht auch die Urlaube mit diesen dokumentieren? Lines aus Hamburg, bietet Reisenden die handliche Möglichkeit ihre Erlebnisse festzuhalten.

Wir sprachen mit den beiden Gründern, Sina Spingler und Alexander Scholz, über die Idee und ihre Zukunft.

Könnt ihr euch, für die Menschen, die euch noch nicht kennen, vorstellen?

Sina Springler - Co-Gründerin von Lines

Sina Spingler – Co-Gründerin von Lines

Wir sind Alexander Scholz (Webentwickler) und Sina Spingler, (Wirtschaftsingenieurin), kommen aus Hamburg und reisen für unser Leben gern. Die Idee zu Lines ist uns auf einer Reise durch Italien gekommen: Wir wollten unsere Erlebnisse, die Bilder, die Lieblingsrestaurants, den Duft und das Licht am liebsten festhalten und mit nach Hause nehmen. Eine Tagebuch App erschien uns hierfür als eine Möglichkeit, zu Hause im Alltag schnell wieder in den schönen Urlaub und die Erinnerungen einzutauchen. Nach dem wir kein überzeugendes Produkt finden konnten, war die Idee zu Lines geboren. Alexander hat noch im selben Urlaub damit begonnen, erste Designs zu entwerfen.

Was genau ist bzw. macht Lines?

Alex Scholz - Co-Gründer von Lines

Alexander Scholz – Co-Gründer von Lines

Lines bietet die Möglichkeit, ein Projekt zu dokumentieren, ein Reisetagebuch zu
führen, das Leben in der neuen Stadt festzuhalten oder einfach mit dem Partner das
Aufwachsen der eigenen Kinder zu begleiten. Hierzu erstellt der User eine
Story (das Tagebuch). Je Story können nun beliebig viele Posts angelegt werden, beispielsweise ein Post zu jedem Tag einer Reise, vergleichbar mit einem klassischen Reisetagebuch. Jeder Post besteht aus Bildern, Text und einer GPS Position. Nach und nach füllt sich dann die eigene Story und wird simpel und in schönem Design festgehalten.
Jeder User kann eigens entscheiden, mit wem er seine Story teilen möchte: möchte er sie nur privat einsehen, mit gezielten Freunden oder mit allen Lines Usern teilen.

Für Freunde, die die App noch nicht nutzen gibt es auch eine Lösung: jeder Story wird zusätzlich ein Browser Link zugewiesen, den der User per Whatsapp, Email etc. verschicken kann. Der Empfänger des Links kann hierüber, ohne die Lines App selbst installiert zu haben, die Story im Browser öffnen.

Was war eure Motivation zu gründen?

Alexander ist Webentwickler und hat bereits an einer Hand voll eigener Projekte gearbeitet, er ist hierbei immer offen für neue Ideen und Anregungen gewesen. Unsere Motivation Lines zu gründen war es, eine Marktlücke zu schließen und gleichzeitig eine eigene Idee verwirklichen zu können. Die Alleinstellungsmerkmale von Lines sind das Design, die Usability, die Speicherung der Daten auf ausschließlich deutschen Servern, die dem deutschen Bundesdatenschutzgesetz unterliegen sowie die Möglichkeit, die App auch offline zu nutzen.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf eure Gründung?

Am meisten beeindruckt uns bis heute, dass aus den ersten Skizzen, die noch im Italienurlaub zu Papier gebracht wurden, nun tatsächlich ein Produkt entstanden ist, das im AppStore zum Download bereit steht. Und dass die Arbeit damit aber erst so richtig beginnt: Wie kommt unser Produkt nun an zukünftige User? Wie können wir Lines ständig optimieren? Wie können wir hierzu Feedback bekommen?

An diesen Aufgaben wachsen wir ständig und es macht einen riesen Spaß!

Wie geht’s weiter mit Lines?

Wir haben gerade ein neues Update herausgebracht, welches eine deutliche Optimierung der Handhabung sowie der Upload Geschwindigkeit mit sich bringt.

Mittelfristig wollen wir das Feature einbauen, sich die Tagebücher auch als druckfähige PDF herunterladen zu können. Hierbei sind u.a. verschiedene Design Möglichkeiten geplant, aber lasst euch überraschen…

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Seid euch von Beginn an darüber im Klaren, wer welche Rolle übernimmt und wie ihr euer Produkt am Markt platzieren wollt. Welche ist eure Zielgruppe? Wer gehört vor allem nicht zu eurer Zielgruppe? Wie könnt ihr eurem Produkt eine gewisse Exklusivität verleihen? Warum wird sich eure Zielgruppe genau für euer Produkt entscheiden?

Gerade bezüglich der Zielgruppendefinition haben wir in den letzten zwei Jahren viel dazulernen dürfen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Wenn ihr wissen wollt, wie es mit der Lines-App weitergeht, dann abonniert am besten die Facebook-Seite des jungen Hamburger Unternehmens.

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