ParkingSlot

Dass man mal in Dresden für ein Startup-Event Schlange steht, kommt eher selten vor. Mitte Oktober veranstaltete der German Accelerator die Veranstaltung „Celebrating Innovation“ in der sächsischen Hauptstadt. Es gab nicht nur die kurzen Pitches der teilnehmenden Startups zu sehen, sondern konnte mit diesen auch ins Gespräch kommen, wenn diese wollten.

Ein Startup hatte noch Lust, nach den „Feierlichkeiten“, mit mir zu sprechen: ParkingSlot. Das junge Startup aus Leipzig möchte Autofahrern Zeit, Nerven und Geld sparen.

Wie sie das anstellen wollen, erklärt das Team heute.

Könnt ihr euch, für die Menschen, die euch noch nicht kennen, vorstellen?

Hallo an alle Interessierten, wir sind Lisa – Chefin und Jurastudentin, Florian – Auch-Chef und auch Jurastudent, Markus – Fast-Chef und Entwickler, Ismail – Auch-Fast-Chef und auch Entwickler, sowie Tobias – Auch-Fast-Chef und Datenmanager. Wir sind eine sächsisch-bayrische Kooperation und haben entschieden etwas gegen selektive Parkgebühren.

Lisa und Florian von ParkingSlot

Die beiden „Chefs“ von ParkingSlot mit Parkplatzschnüffler Anton

Was genau ist bzw. macht ParkingSlot?

ParkingSlot ist DIE Smartphone-App für kostenlose Parkplätze in Deutschland und Europa. Um vor allem einen Stadtaufenthalt nicht schon an der Parkuhr zu einem finanziellen Fiasko werden zu lassen, hilft die ParkingSlot App dem Nutzer die kostenlosen Alternativen in seiner Umgebung aufzuzeigen. Für Menschen, die darauf angewiesen sind einen Behindertenparkplatz zu nutzen, zeigt die ParkingSlot App auch Behindertenparkplätze an.

Die App findet ihr im Google Playstore und im AppStore für iOS Geräte.

Was war eure Motivation zu gründen?

Anfangs wollten wir uns selbst nur eine Alltagshilfe schaffen. Denn eines der zentralen Elemente der ParkingSlot App ist es, dass die Nutzer noch nicht erfasste Parkplätze über die App hinzufügen können. Um den Nutzern ein gewisses Niveau bieten zu können und ParkingSlot zu einer wirklich hilfreichen App werden zu lassen, merkten wir jedoch sehr schnell, dass es eines erheblichen Kosten- und Zeitaufwands bedarf. Diesen Aufwand stemmt man letztendlich nur, wenn man sich professionalisiert und „gründet“. Auch bekommt so ein Projekt sehr schnell eine hochansteckende Eigendynamik.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt in Bezug auf eure Gründung?

Was es da „draußen“ in der Welt noch so alles gibt und wie viele Parkplatz-Apps man sich doch herunterladen kann.

Wie geht’s weiter mit ParkingSlot?

Hoffentlich weiter bergauf. Noch vor Weihnachten ist dann hoffentlich unsere Version 2.0 marktreif und wir können ParkingSlot damit auf ein neues Level heben – seid gespannt 😉 ! Derzeit führen wir viele Gespräche mit interessierten Persönlichkeiten und loten neue Kooperationen aus. Dafür wollen wir uns auch weiter verstärken und verändern und suchen in diesem Zuge vor allem App-Entwickler, Webprogrammierer und Datenmanager. Wenn ihr Interesse habt, schreibt uns gerne eine Mail an info@parkingslot.de und wir melden uns umgehend bei euch zurück!

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber über’s Gründen nachdenken?

Macht eine umfassende und ehrliche Marktanalyse bezüglich eures USP und arbeitet dies so heraus, dass es auch wirklich jeder versteht. Wenn eure Analyse positiv ausfällt, lasst euch nicht aufhalten und legt los. Die Erfahrungen die ihr machen werdet, sind unbezahlbar und sie kann euch keiner mehr nehmen.

Danke für eure Antworten.

Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, wie es bei ParkingSlot weiter geht, dann solltet ihr die Facebook Seite im Auge behalten.

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3 thoughts on “ParkingSlot”

  1. Dom says:

    Hmmm, wird gleich mal installiert und getestet 🙂

    1. Chris Kloss says:

      hab ich auch schon installiert. Es gibt laut Playstore noch eine Pipeline voll mit Parkplätzen, die alle nach und nach freigeben werden. Also nicht abschrecken lassen von der Parkplatzdichte hier in Dresden 😉

  2. Dom says:

    Gut. Ansonsten kann man ja welche nachtragen.

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